Der DAX hat gestern seine begonnene Korrektur nochmals fortgesetzt. Investoren tun sich immer noch schwer mit Korrekturen, denn sofort taucht das Wort „Crash“ in den Medien auf und jede Art von Strategie wird über den Haufen geworfen und keiner weiß mehr was er tun soll. Es sind typische Verhaltensmuster, die man vor allem bei Kleinanlegern sieht. Man gerät gleich in Panik und fragt sich ob man sofort alles verkaufen muss. Der DAX hat im Hoch 23% zugelegt und vom Hoch ist er nun 3% gefallen. Von einer Korrektur spricht man ab einem Kursrückschlag von 10%. Das heißt nichts anderes, als das der DAX bis 10.980 Punkte fallen könnte und es immer noch eine normale Korrektur wäre. Für Investoren, die jetzt bei 12.100 oder 12.200 Punkten eingestiegen sind, wäre das sicherlich schmerzhaft, aber alle anderen, die schon über Monate investiert sind, wäre eine 10% Korrektur kein großes Problem. Die Anleger, die noch gar nicht oder nur wenig investiert sind, sehen eine Korrektur von 10% als Geschenk und sie werden die Kurse nutzen, um einzusteigen. Bevor die 10.980 Punkte erreicht werden liegen bei 11.750/11.600 und 11.400 Punkten noch Marken, bei denen der DAX wieder drehen könnte. Die Fed könnte heute Abend noch für Verkaufsdruck sorgen, wenn man das Wort „geduldig“ aus dem Vokabular streicht. Eine Zinserhöhung ist danach die logische Folge, was den Märkten nicht gefallen dürfte.
So verhalten sich jetzt Privatanleger beim DAX!
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