Der schwache Wochenstart hat sich auch am zweiten Tag der Woche fortgesetzt. Der Schuldige ist wieder einmal China mit seinen Konjunkturdaten, die nochmals deutlich schlechter ausgefallen sind. Gleichzeitig versuchte die Regierung weiter die Wogen zu glätten, in dem sie Ermittlungsergebnisse bekannt gibt, Händler und Journalisten verhaftet und Unternehmen ermuntert die schwachen Märkte für M&A Aktivitäten zu nutzen. Der Shanghai Composite ist nach den Daten relativ glimpflich mit einem Minus von 1,2% davon gekommen. Der DAX war kurzfristig unter der Marke von 10.000 Punkten, aber schnell wurde der Index wieder hochgekauft. Sie sehen damit, dass immer noch Käufer am Markt sind, die starke Kursverluste zum Kauf nutzen. Am Donnerstag ist wieder EZB-Sitzung und Mario Draghi braucht im Prinzip nur einen richtigen Satz sagen und könnte damit die Märkte wieder gewaltig nach oben katapultieren. Ein schwacher Arbeitsmarktbericht wäre auch noch von Vorteil, denn damit wäre eine Zinserhöhung im September endgültig vom Tisch. Das letzte Wort ist diese Woche noch nicht gesprochen, denn fällt der DAX unter 9.300 Punkte sind auch 8.600 Punkte noch möglich.
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