Nach einem neuen Wochentief kamen am Vormittag wieder die Käufer zurück und konnten damit vorerst das Schlimmste noch verhindern. Die Bremsklötze wie der starke Euro und die steigenden Ölpreise hatten am Vormittag keine negative Wirkung mehr auf den DAX. Gestern hatten Konjunkturdaten aus den USA für Rezessionsängste bei Investoren gesorgt. Denn auch das US-BIP war zuletzt rückläufig, daher wird man in den nächsten Tagen ganz genau auf die weiteren Konjunkturdaten aus den USA blicken. In Europa sieht das ganz anders aus. JP Morgan Strategen schreiben, dass in Europa bei vielen Marktindikatoren eine beschleunigte Dynamik festzustellen ist. Selbst in Ländern wie Spanien und Irland seien jetzt gesunde Wachstumsimpulse zu verzeichnen. Auf den ersten Blick scheint das gut für die Märkte zu sein aber auf den zweiten Blick werden Konjunkturdaten aus Europa den Euro steigen lassen und das wäre Gift für die deutschen Indizes wie man es gestern am Nachmittag zu sehen bekam. Es muss sich aber erst zeigen, dass Investoren eher auf einen starken Euro als auf eine starke europäische Korrektur reagieren. Der DAX ist aber im Abwärtstrend und er muss über 11.900 – 12.000 Punkte steigen, damit dieser Trend beendet werden kann. Die mittelfristige Trendlinie des Aufwärtstrends sehen wir bei 11.000 Punkten und diese Linie muss vom DAX verteidigt werden, sonst könnten die Kurse weiter fallen. Aktuell gibt es im DAX keinen Handlungsbedarf.
Kritische Phase im DAX: Das ist jetzt wichtig!
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